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Aus dem „Darmstädter Echo“

„Eiseles Weinschmecker“ in Darmstadt

Michael Wendts glänzende Küchenleistung krönt das sympathische Vinotheken-Konzept

DIE HANDFESTE ART im Umgang mit den Zutaten ist sein Markenzeichen.
Zitate aus dem „Darmstädter Echo“, vom 22. 08. 2008

 

Als „Weinbar, Bistro, Vinothek“ firmiert das jüngste Lokal des Gastronomen und Weinhändlers Karl Eisele. In der Dieburger Straße, im früheren Café Hans, gehen Weinhandel und Restaurantbetrieb Hand in Hand.

Der Weinkäufer bekommt auf Wunsch eine Kleinigkeit zu essen, und wenn der Restaurantgast Wein kaufen möchte, wird man ihm das auch nicht verweigern. Das Schönste an diesem Lokal ist die Vielzahl der Möglichkeiten: Wer nur auf einen Schoppen Wein oder einen Flammkuchen vorbeischaut, wird ebenso zuvorkommend behandelt wie der Menügast ...

... Mit Eisele und dem Küchenchef Michael Wendt, der schon an vielen sehr guten Adressen Südhessens auf sich aufmerksam gemacht hat, ist ein erfolgreiches Duo aus alten Zeiten des Hotelrestaurants Weinmichel wieder beisammen. ... Die saisongerecht wechselnde Karte ist eine Einladung, die von der kleinen Vorspeise bis zum Menü reicht, das man sich zusammenstellen kann, zumal es alle Gerichte auch als kleine Portionen gibt.

Die Küchenleistung lässt bei den Desserts nicht nach ... (und) ... die kleine Auswahl von der bemerkenswert gut bestückten Käsetheke lässt keinen Wunsch offen. Bis zum auffallend guten Brot, das in dreierlei Sorten auf dem Tisch steht, stimmt alles: das Konzept, dem Gast viele Angebote zu machen und ihn doch die Freiheit der Wahl spüren zu lassen, und seine Realisierung in einer herzlichen Art und einer unprätentiösen, gleichwohl sehr gepflegten Umgebung.






Aus der „Wein Welt“ 1/2009

Weinreise bei Eisele

Blick in den Weinbar-Bereich

 

Karl Eisele ist für Darmstadts Weinkenner so etwas wie der Weihnachtsmann und Nikolaus in einer Person. Vor mehr als 20 Jahren begeisterte er die Gourmets erstmals mit seinem Restaurant "Weinmichel", und seit wenigen Monaten existiert in der Dieburger Straße ein neues gastronomisches Konzept, das es dem Gast leicht macht.

Er braucht sich bloß in den Regalen umsehen, eine Flasche ... heraus zu nehmen, und sich an einen der Bistrotische zu bequemen; falls er denn einen freien Platz findet. ...

... (Er kann) sich nun ganz in die Finessen der deutschen und französischen oder kalifornischen Tropfen vertiefen, bekommt schöne Weingläser gestellt und ... einen frischen Flammkuchen dazu.

... Der Chef höchstselbst kredenzte (uns bei einer "Weinreise") drei 0,05-Liter-Gläser mit unterschiedlichen Rotweinen aus dem aktuellen Offensortiment, erläuterte deren Herkunft und ließ uns dreierlei Brot mit griechischem Olivenöl reichen.

Angemessene Preise und ein Gratis-Schokokuchen zum Espresso sind lobend zu erwähnen. Wir wissen jetzt ziemlich genau, was die Darmstädter so an Karl Eisele haben.






Aus dem Journal „Rhein-Main geht aus“
Journal-Kritik im April 2009

Eisele's Weinschmecker
von Sara Stern

Innenansicht des Bistros


Küchenchef Michael Wendt, bekannt aus seiner Zeit in Orangerie und Oben, betreibt jetzt gemeinsam mit dem Weinhändler Karl Eisele in Darmstadt eine hübsche Weinbar samt Bistro und Vinothek.
Eiseles Auswahl an Rebsäften liegt zum Teil in indirekt beleuchteten Regalen an ockerfarbenen Wänden bereit, für die interessanten Gewächse berechnet der freundliche junge Service ein Korkengeld von 8,50 € zum Einkaufspreis. Dafür erhält der Gast eine große Flasche Mineralwasser gratis - schön! Wer möchte, bekommt die rund 30 Weine der Monatskarte als Flights mit drei oder vier Gläschen à 5 cl (4 oder 6 €), ansonsten werden selbst edelste Tropfen auch glasweise verkauft (1,80 € bis 5,80 € pro 0,1-l-Glas).

Der Pfifferlingssalat in Schnittlauchsud mit warm mariniertem Lachs (13,80 €) war der beste, den ich bisher im Rhein-Main-Gebiet gegessen habe: bissfeste Pilze, fein geschnittene Radieschen und Schnittlauch sowie ein auf den Punkt zubereiteter Fisch. Die Spinatklößchen (halbe Portion zu 6,90 €) waren locker, mit Salbei-Pinienkern-Butter angenehm gewürzt und wurden mit einem tellerdeckenden Parmesan-Chip vor neugierigen Blicken der Tischnachbarn geschützt. Die Jakobsmuscheln (9,95 €) kamen leicht angebraten auf Zitronengrashalmspieß, begleitet von einem Mango-Chutney auf gut gewürztem Gemüsebett, auf den Tisch. Auch die anderen Gerichte wie beispielsweise Roulade aus Poularde und Garnelen, Risotto von schwarzem Reis mit Jakobsmuschel oder Hummer-Panna-Cotta mit Jakobsmuscheln (alle zwischen 9,80 € und 16,80 €) machen neugierig.

Bei der ausgefallenen Dessert-Karte merkt man, dass Wendt einige Zeit als Patissier gearbeitet hat - süße Kunst vom Feinsten!


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